Der Deutsche Bundestag möge beschließen ... Arbeitsagentur in Deutschland aufgelöst wird
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) muss in ihrer jetzigen Form aufgelöst werden. Diese Mammutbehörde ist nicht reformierbar. Sie ist zu sehr in ihren Strukturen verkarstet und mit der deutschen Arbeitslosenindustrie verwoben.
Es wird daher ein Drei-Säulen-Modell vorgeschlagen, um die BA zu ersetzen.
Die erste Säule ist eine Versicherung, die das Arbeitslosengeld I auszahlt. Die zweite Säule ist eine kleine Arbeitsmarktagentur, die sich um überregionale Belange kümmert. Die dritte Säule sind dann die Jobcenter vor Ort, die in kommunaler Trägerschaft alle Arbeitsuchenden mit einem Angebot aus einer Hand beraten und betreuen.
2007 wurden bei 56.000 im weiteren Sinn mit Vermittlung beschäftigten Mitarbeitern 2,43 Arbeitslose pro Mitarbeiter und Jahr in ungeförderte Beschäftigung vermittelt, bei einer Zugrundelegung von 14.000 Vermittlern im engeren Sinne 9,74 Arbeitslose pro Mitarbeiter und Jahr. Mitteleinsatz und Ergebnis stehen in keinem gesunden Verhältnis. Für einen nachhaltigen Abbau der Arbeitslosigkeit sind grundlegende Veränderungen notwendig. Die Bundesagentur für Arbeit muss durch eine effiziente und bürgernahe Arbeitsvermittlung ersetzt werden. Diese Maßnahme ist gleichzeitig ein entscheidender Schritt zu einem wirklichen Abbau überflüssiger Bürokratie.
Aber was machen wir mit den ca. 56000 Mitarbeitern, die in dieser Versteckten Arbeitsbeschaffungsmaßnahme ihr Dasein fristen?
Nochmehr Arbeitslose? Nochmehr assoziale Schmarotzer - wie wir immer hingestellt werden?
Vielleicht begreifen unsere überbezah...
Auf die Petition selbst braucht man ja wohl nicht mehr näher einzugehen.
Aber daß die Umfragewerte der Regierungskoalition ins Bodenlose fallen, wen wundert das überhaupt noch, da die FDP sich nur noch als Klotz am Bein, profiliert.
So ein unausgegorenes zeug kann ich leider nicht unterzeichnen
Eher solten die komunalen Ämter wie AFAS usw. Abgeschaft werden und alles was in der komunalen verwaltung war was Arbeitslose usw. betrift wieder in die Bundesagentur für Arbeit übergehen. Da hört endlich dieses Wirwar auf und manche Mitarbeiter bei de...
Hallo,
Ich gebe zu dass ich die Begründung von der Homepage des Herrn Niebel übernohmen habe, es tut mir auch leid das ich es jetzt erst sage.
Aber ich habe es vorher garnicht gewuust dass man es nicht darf.
MFG
Benjamin H.
Mal -- von der Parteizugehörigkeit des Petenten und den Quellen der Petition abgesehen -- zu den inhaltlichen Fragen:
Die Hauptprobleme, die mit bei der Bundesagentur für Arbeit im Moment bekannt sind, sind:
* Hohe Anzahl von Leistungsempfängern über d...
Sehe ich das richtig: Die Petition betrifft nur die Verwaltungsstruktur der oberen Ebene; sprich: Bundesagentur in Nürnberg. Das ganze Chaos der unteren Ebenen, also die regional unterschiedliche Auslegung der Gesetze (vor allem bei ALG II) bleibt erha...
@ Schildi_1985
So machen wir es.
@Knudel und die anderen Nutzer:
Naja. Ich denke, dann können wir die Diskussion über den Inhalt der Petition hier auch beenden. Es bringt ja dann nichts mehr, noch weiter über den Inhalt zu diskutieren.
Wenn der Petent seinen Fehler eingesehen, ihn zug...
@ Schildi_1985 und die anderen Nutzer
Benjamin hat sich bei mir per Mail für die eingestellte Kopie entschuldigt, worauf ich ihm mit dem Fabel-Komentar (# 30) antwortete.
Damit Schild1_1985, dürfte auch Deine Frage beantwortet sein.
Ich sehe aber nac...
als Hinweis: der Petent kann auch eine Petition zurückziehen.
Das wäre in diesem Fall aus meiner Sicht angeraten, um den Schaden zu begrenzen, denn derzeit ist diese Petition ein Angriff auf die Würde des Petitionsausschusses und eine Peinlichkeit für ...
@Knudel & Jürgen Richter:
Ich befürchte, der Benjamin Heim lässt sich hier nicht mehr sehen, um unsere Fragen zu beantworten. Er ist wohl an seiner eigenen Petition nicht mehr interessiert, da er gemerkt hat, dass sein Schuss wohl nach hinten losgegang...
Grund für diese Petition ist u.a. die
Zitat "Arbeitslosenindustrie".
Die doch sicherlich gemeinten "Personalvermittler" gehören doch nicht etwa zur Klientel der FDP?
Diese Institutionen verdienen Geld, indem sie andere für sich arbeiten lassen, die ei...