Der Deutsche Bundestag möge beschließen ...
das Mini-Jobs, Midi-Jobs und Teilzeitstellen mit weniger als 40 Arbeitsstunden/Woche der gleichen oder sogar höheren Einkommensteuer und Sozialversicherungsabgaben unterliegen wie ein volles Einkommen. Die Höhe soll abhängig von dem gesamten zu versteuernden Jahreseinkommen sein.
1. Es kann nicht angehen, dass ein Mitarbeiter bei Überstunden in seiner Firma den hohen persönlichen Steuersatz bezahlen muss, nämlich den der auf sein Grundgehalt erhoben wird. Leistet er dagegen diese Stunden in einem anderen Unternehmen als Mini-job zahlt er nahezu keine Steuern. Er erhält also 400,- netto ausgezahlt. Bei den Überstunden sind das nur etwa 250 ,- bis 300,- €Netto
Das freut einen natürlich wenn er einen Minijob hat und ärgert sich wenn er Überstunden in seinen Betrieb teuer besteuern muss. Ungleichbehandlung!
2. Es werden Unternehmen immer mehr dazu gedrängt Mini-job Stellen zu schaffen, dafür entfallen geringere Sozialabgaben und dem Mitarbeiter bleibt vermeintlich mehr auf dem Nettokonto pro Stunde, Aber der Gesamtlohn ist für jeden Menschen wichtig.
3. Unternehmen werden belohnt wenn Sie Vollzeitstellen auf Teilzeitstellen verteilen. Das kann nicht im Sinne des Staates sein. Demnach müssen die proportionalen Kosten für das Unternehmen bei geringere Gesamtstundenzahl höher sein als bei Vollzeitbeschäftigungen. Die Unternehmen haben mit Teilzeitmitarbeitern schon den Vorteil diese flexibel einsetzen können und bei Krankheit fallen nicht gleich der volle 40 Std. Mitarbeiter aus sondern nur ein z.B. 20 Std. Mitarbeiter. Deshalb ist es zumutbar die Kosten für eine Arbeitsstunde zu erhöhen, wenn im Gegenzug die Kosten für die Vollzeitmitabeiter gesenkt werden. Der Unternehmer also belohnt wird, wenn er vermehrt Vollzeitmitarbeiter beschäftigt.
Eine Hauptgruppe der Minijobber wird ganz vergessen: die Ehefrau. Auf Steuerkarte Steuerklasse 5 lohnt sich das Arbeiten kaum, also nimmt sie den Minijob, verdient gutes Netto, zahlt darauf keine Steuern, ist kostenfrei in der Krankenkasse versichert u...
da schließ ich mich meinem Vorredner an.
ich bin als Student auf einen Mini-Job angewiesen, weil ich keinerlei Zuwendungen vom Staat bekomme und auch noch meine Krankenversicherung selber zahlen muss, soll ich dann sozialversicherungspflichtig im Call-...
... sorry, mal so reingebrüllt, aber waum sucht sich der Autor der Petition nicht einfach einen "Mini-Job"? Hat er dafür keine Zeit?
Ist er ausgelastet, oder wird vielleicht ausgenutzt?
Es gibt Menschen, die auf einen "Mini-Job" angewiesen sind. Sie ve...
Das deutsche Steuer-und Abgabensystem ist sozial ungerecht. Deshalb unterstütze ich diese Petition. Eine Änderung kann nur als Einheit erfolgen. Bei den Steuern und Sozialabgaben muss es Änderungen geben. Bei den Reformvorschlägen unserer Regierung wir...
Ich denke der Petent hat leider das deutsche Steuersystem nicht verstanden. Die Petition ist überflüssig.
Ich verstehe das Problem des Petenten nicht, wenn er sich auf die Gleichbehandlung beruft. Wer hindert IHN denn daran, ebenfalls einen Minijob auszuüben? Er wird vom Gesetzgeber natürlich gleichbehandelt, aber man darf halt nicht Äpfel mit Birnen vergl...
...und wer jetzt bereits keine Einkommenssteuer zahlt, bleibt von der Steuerersparnis "verschont". Die höhere Mehrwertsteuer würde aber auch bei denen voll zu Buche schlagen. Dieser Vorschlag ist Entlastung der Bürger á la FDP oder auf deutsch, Umverte...
Wenn alle gleich besteuert werden sollen, kann man den Schritt auch gleich ganz gehen. Jede Steuer die ein Arbeitnehmer sienen Arbeitgeber kostet, muss auf das Produkt aufgeschlagen werden. Das verringert nicht nur die Wahrscheinlichkeit, dass das Prod...
Wer würde dann noch gerne einen 400€ Job annehmen,wenn dann noch Sozialversicherungsbeiträge anfallen, wenn er
dann viel weniger auf die Hand bekommt.
Für einen Geringverdiener kann das gut sein,aber für einen Arbeitslosen bedeutet doch jeder Euro mehr...
"Unternehmen werden belohnt wenn Sie Vollzeitstellen auf Teilzeitstellen verteilen." - was durchaus Absicht ist. Denn zwei Teilzeitstellen bedeuten gegenüber der Vollzeitstelle einen Arbeitslosen weniger. Keine Mitzeichnung, sondern ausdrückliche Ableh...
Ich muss gestehen ich habe die Petition beim ersten lesen auch nicht so recht verstanden, einfach weil der Satz fehlte das die höhere Belastung nur durch den Arbeitgeber zu tragen sei.
Jedoch gebe ich zu bedenken das in den letzten Jahren kontin...
Guten Tag,
es freut mich, dass gleich am ersten Tag so lebhaft diskutiert wird.
Mein Ansinnen ist es nicht den Minijobblern weniger Netto zu lassen, nein ich möchte, dass die Arbeitgeberbelastung bei den Lohnnebenkosten höher werden und bei den Vollz...
Mach einfach eine Steuererklärung, dann bekommen Sie ihr Geld wieder! Es wird bei Zuverdienst (zu einem Vollzeitgehalt) prinzipiell der höhere Steuersatz genommen. Mit der Steuererklärung wird dann alles zusammengerechnet und die real anzuwendende Steu...