Der Deutsche Bundestag möge beschließen, daß Computertomographien an Patienten nur gemacht werden dürfen, wenn mit anderen Verfahren aus medizinischen Gründen keine Diagnose gestellt werden kann, oder der Patient in akuter Lebensgefahr ist und die längere Untersuchungszeit einer MRT- oder Ultraschall-Untersuchung vielleicht nicht überleben würde.
Außerdem soll der Geldbetrag, den die gesetzliche Krankenversicherung an Ärzte/Krankenhäuser für MRT zahlt, angehoben werden.
Computertomographie (CT) ist eine enorme Strahlenbelastung für den Patienten. Im untersuchten Gewebe sind das 10-50 mSv, was mehreren Hundert konventionellen Röntgen-Aufnahmen entspricht. Auf den gesamten Körper gerechnet sind das üblicherweise 2-10 mSv, was ungefähr 1 Krebsfall pro 1000 Untersuchungen auslöst. Bis heute ist Krebs meistens tödlich. Bei mehreren Millionen CTs, die jährlich in Deutschland gemacht werden, sind das mehrere Tausend unnötige Krebs-Tote pro Jahr. In den meisten Fällen kann nämlich die benötigte Diagnose auch per Magnetresonanztomographie (MRT) gemacht werden, was keine ionisierende Strahlung hat und außerdem oft bessere Bilder liefert. Nur in ganz wenigen Fällen ist CT wirklich nötig. Damit fordert der übermäßige Einsatz der CT mehr Todesopfer, als in den Medien diskutierte Themen wie Terrorismus, Gewaltverbrechen und Kernenergie.
Der Geldbetrag, den die gesetzliche Krankenversicherung für MRT zahlt, soll angehoben werden, weil der aktuelle Betrag nicht/kaum die hohen Anschaffungs- und Betriebskosten einer MRT-Anlage für Ärzte/Krankenhäuser decken kann. Mangelnde Anzahl an MRT-Anlagen ist der Grund für die sehr langen Wartezeiten beim MRT (bis zu mehreren Monaten) und damit für die unnötig hohe Zahl an CT-Untersuchungen.
Hier reden Menschen von Dingen, von denen sie keine Ahnung haben. CT und MRT sind zwei völlig verschiedene Untersuchungen mit verschiedenen Anwendungsbereichen. Definitiv keine Mitzeichnung!!!
Ich werde die Petition nicht mitzeichnen, weil sie den Sachverhalt nicht differenziert genug betrachtet.
Es hat durchaus seine medizinische Berechtigung oft erstmal ein CT anzufordern, bevor man den (unbekannten) Patienten in den MR-Tomographen schiebt...
ich halte gar nicht viel von noch mehr Regeln.
Tatsache ist, dass dann, wenn ein CT Gerät erst mal angeschaft ist, jede Untersuchung damit dem Betreiber Geld bringt. Die Überlegung, dass Untersuchungen wegen der Kosten vermieden werden, ist genau verke...
Hallo,
ich denke, daß Menschen in Deutschland endlich mal wieder als solche behandelt werden sollten.
Muß eine CT sein, dann meinetwegen. Es kann jedoch nicht angehen, daß Patienten Untersuchungen verweigert werden, bei denen sie keiner so enormen
S...
Also rein zur Strahlenbelastung:
Untersuchung.............................................Strahlendosis (mSv)
Röntgenaufnahme des Thorax.................0,02– 0,1
Natürliche Strahlenbelastung pro Jahr...2,1
Kopf-CT.........................................
Ich habe mir jetzt mal von der diagnostische Seite her Informationen aus dem Netz geholt. Diesen Artikel fand ich dazu sehr interessant, weil er vor allem die Schwierigkeit aufzeigt, was mit welchem Gerät besser dargestellt werden kann:
Die verschie...
Ich kann der Petition nur zustimmen. Die Strahlenbelastung beim CT ist enorm und die geringe Kostenersparnis dem MRT gegenüber steht in keinem Verhältnis zur gesundheitlichen Schädigung
Da diese Untersuchungen heute der Regelfall halt die dies fuer Problematisch.
Auch das BKH in Bayreuth wannte diese Untersuchung im Fall XVII 40 /08 an, nur um eine nichtvorhandenen
Erkrankung zu finden und war dann enteuscht, dasss dies wie alle ander...
Ob der Kosten solcher Untersuchungen habe ich arge zweifel daran, dass diese nach dem "Gießkannenprinzip" durchgeführt werden.