Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass der Beruf der Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in (einjährige Krankenpflege mit Examen) gefördert wird und die Zugangsvoraussetzungen gelockert werden. Weiter möge der Bundestag beschliessen, dass entsprechende Umschulungskurse eingerichtet werden. Auch möge der Bundestag beschliessen, dass Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen in der ambulanten Krankenpflege ausgebildet werden können. Hierzu müssten zentrale Schulen geschaffen werden.
Die Pflegesituation in deutschen Krankenhäusern hat sich in den vergangenen Jahren weiter verschlechtert. Immer mehr Kranke müssen von immer weniger Personal versorgt werden. Eine Entwicklung, die sich auch negativ auf die Patientensicherheit auswirkt.In nahezu jedem Krankenhaus fehlen mindestens auf jeder Krankenstation 1 - 2 Fachpflegekräfte. Laut DIP-Direktor Professor Frank Weidner sind im einem Zeitraum von sechs Monaten von dem vorhandenen Pflegepersonal so viele Überstunden in den Krankenhäusern geleistet worden, dass man dafür rund 15.000 zusätzliche Vollzeit-Pflegekräfte hätte einstellen können. Zum einen ist dies eine Zumutung des vorhandenen Pflegepersonals, zum anderen steigen Pflegefehler ins unermessliche, weil das Pflegepersonal kaum Zeit für die Durchführung einer effektiven Pflege mehr hat. Durch Ausbildung und Umschulung von/zur Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen könnte ein grosser Teil des Pflegenotstandes abgefangen werden.
Krankenschwester/pfleger-Ausbildung geschieht in den meisten Ländern in Hochschulen, ist also ein Studienberuf. Es sind dann Assistenten der Ärzte und nicht deren Befehlsempfänger. In einem solchen System ist die Grundpflege durch Pflegehilfen gesicher...
Dem kann ich nur absolut zustimmen!
Der drohende bzw. bereits bestehende Pflegenotstand kann nicht mit dem Ausbau und Förderung der Ausbildung zum Krankenpflegehelfer beseitigt werden. Ein Krankenpflegehelfer kann nicht die Aufgaben übernehmen, welche notwendig wären um KrankenpflegerInn...
Auch ich sehe ganau diese Gefahr,d.h. die immer geringere Bezahlung und Anerkennung der Leistungen der Pflegenden wird dadurch manifestiert und gefördert. Die Abwertung, oder eher mangelnde Werschätzung der hohen Belastung und der Leistung wird zementi...
Auch ich halte die Förderung der einjährigen Qualifikaiton für gefährlich. Zwangläufig führt dies zu der Situation, die in vielen Altenfplegeeinrichtungen Realität ist: Eine Pflegefachkraft (3-jährige Ausbildung) ist für mehrere Wohngruppen hauptverant...
Das Ziel sollte nicht sein, die Eingangsqualifikation zu reduzieren, (sh. auch Novellierung des Landespflegegesetzes in Baden-Württemberg). Immer, wenn es in der Pflege eng wird, werden Menschen mit geringerer Qualifikation für die Pflege gefordert, Te...
In der stärkung des Pflegehelferberufes sehe ich die große Gefahr des weiteren Lohndumpings in der Branche. Damit ist dann ja der Qualifikation (zum großen Teil) genüge getan.
Nein. Es gibt den Pflegenotstand. Den haben aber die Politik und auch nicht...
Fachkräftemangel ist auch ein Ergebnis von Missmanagement. Wenn tatsächlich ein Fachkräftemangel besteht, sollte man anfangen wieder neue Lehrstellen für Krankenschwestern und Krankenpfleger zu schaffen. Sollte es nicht genügend junge Interessenten geb...
Keine Mitzeichnung!
Der schlechte Betreuungsschlüssel von Pflegekraft zu Patient ist unumstritten. Doch es liegt nicht daran, dass kein Fachpersonal vorhanden ist, sondern daran, dass die Kliniken die Personalkosten einsparen!
Eine Verkürzung der Ausbi...
Da kann ich Heinzhans nur zustimmen, es bringt gar nichts menschlich ungeeignete Personen, egal welcher Herkunft auf Biegen und Brechen für die Pflege zu schulen.
Die Darstellung bezüglich der Situation in Krankenhäusern ist vielleicht ein wenig übersp...
Zum Berufsbild können sie gerne bei der Arbeitsagentur oder Ausbildungsanbietern erkundigen. Google machts möglich.
Beispiele:
Auszug aus dem Berufbild der Arbeitsagentur
"Die Tätigkeit im Überblick
Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen unterstütz...
An dieser Stelle möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass ein einjährig examinierter Krankenpflegehelfer ebenso eine Pflegefachkraft ist wie ein dreijährig examinierter. Der Aufgabenbereich ist nicht der gleiche und bei weitem nicht so umfangreich. ...
Ich hätet diese Ausbildung vor Jahren gern gemacht! Großzügigerweise hatte mir dies mein damaliger Arbeitgeber angeboten, mit der Bedingung, dass ich diese selbst bezahle und die Stunden, die ich in der Schule bin, einarbeite!
Auf diese Weise dümpeln ...
Keine Mitzeichnung.
Schuld an dem Mangel an Pflegekräften ist nicht eine mangelnde Berufsförderung, um Leute auszubilden, sondern schlicht und einfach die Unattraktivität dieser Jobs. Bin selber examinierte Altenpflegerin, allerdings nicht mehr in dies...