Der Deutsche Bundestag möge beschließen ...
2-Takt-Motoren auf öffentlichen Straßen und Wegen ganz verbieten oder die Ausnahmen (Freigabe für Mofas) zu verbieten. Wenn gesperrt für Kraftfahrzeuge aller Art, dann auch (und besonders) für die 2-Takter (aus gesundheitlichen Gründen, s.o.). Generell und längerfristig rege ich in diesem Zusammenhang an, die 2- und 4-rädrigen (Quads) Kleingefährte nicht weiterhin aus den Abgasregeln auszunehmen.
Zweitakter-Abgase sind die giftigsten Abgase aus Verbrennungsmotoren - und noch dazu krebserregend. Dieser Tatsache wurde im Rahmen der verschärften Abgas-Richtlinien in keinster Weise Rechnung getragen, im Gegenteil, es werden zunehmend auch landwirtschaftliche Wege für Mofas freigegeben. Diese Vehikel sind meist mit 2-Takt-Motoren ausgestattet. Damit ist diese Freigabe sehr zum Schaden der anderen sich dort befindlichen Menschen, Sportler, Spaziergänger, Rad- und Inlineskate-Fahrer, also ausgerechnet zum Schaden derer, die aktiv etwas für ihre Gesundheit tun (wollen).
Gerhard Brenner Immissionsschutz
Der Deutsche Bundestag hat die Petition am 25.03.2010 abschließend beraten und
beschlossen:
Das Petitionsverfahren abzuschließen, weil dem Anliegen teilweise entsprochen wird.
Begründung
Mit der Petition wird gefordert, 2-Takt-Motoren auf öffentlichen Straßen und Wegen
ganz zu verbieten.
Der Petent führt aus, es seien zunehmend auch landwirtschaftliche Wege zur
Nutzung von Fahrzeugen mit 2-Takt-Motoren freigegeben. Er begründet seine For-
derung nach einem Verbot damit, dass Abgase aus Zweitakt-Motoren die giftigsten
Abgase aus Verbrennungsmotoren und zudem krebserregend seien. Er führt an,
dass dieser Tatsache im Rahmen der verschärften Abgas-Richtlinien in keinster
Weise Rechnung getragen worden sei.
Hinsichtlich des weiteren Vorbringens des Petenten wird auf den Akteninhalt verwie-
sen.
Zu dieser öffentlichen Petition liegen dem Petitionsausschuss 437 Mitzeichnungen
und 68 Diskussionsbeiträge vor.
Das Ergebnis der Parlamentarischen Prüfung lässt sich unter Berücksichtigung einer
vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) ein-
geholten Stellungnahme wie folgt zusammenfassen:
Abgas- und Geräuschvorschriften sind Wirkvorschriften, in denen Grenzwerte für die
Schadstoffemissionen vorgeschrieben werden. Die Technik, mit der die Einhaltung
dieser Grenzwerte erreicht werden muss, wird nicht vorgegeben, sondern im freien
Wettbewerb der Systeme ermittelt. Technische Innovationen werden durch diesen
Grundsatz am besten gefördert. Zudem würde eine nur in Deutschland geltende
Verpflichtung der Ausrüstung von Fahrzeugen mit einer bestimmten Technik, wie
indirekt vom Petent gefordert, als Handelshemmnis betrachtet werden.
Die Europäische Kommission hat am 21. September 2005 eine Mitteilung mit dem
Titel "Thematische Strategien zur Luftreinhaltung" verabschiedet. Die thematische
Strategie sieht vor, dass zur Erreichung der Luftqualitätsziele der Europäischen
Union (EU) auch die Emissionen des Verkehrssektors weiter gesenkt werden. Vor
diesem Hintergrund wurde auch die Reduzierung von Abgasen als wesentlichem Teil
einer Gesamtstrategie von der Europäischen Kommission einbezogen.
Die Umweltanforderungen für Kleinkrafträder (auch Mopeds und Mofas) wurden mit
der Richtlinie 97/24/EG vom 17. Juni 1997 (und ihren Änderungen) festgelegt. In
dieser Richtlinie wurden auch die Abgasgrenzwerte sowie die zugehörigen Prüfver-
fahren festgelegt. Die Mitgliedstaaten dürfen die Zulassung der Fahrzeuge nicht ver-
weigern, wenn diese den Anforderungen der entsprechenden Regelungen, die am
Tag der erstmaligen Zulassung gelten, genügen.
Vorraussetzung für zukünftige Verschärfungen der Grenzwerte bei Kleinkrafträdern
sowie ggf. Änderungen der Prüfverfahren sind entsprechende Untersuchungen und
Forschungsarbeiten über die bestehenden oder zu erwartenden technologischen
Möglichkeiten und eine Kosten-Nutzen-Analyse. Derzeit erarbeitet die Europäische
Kommission einen Vorschlag für eine "Rahmenverordnung des Europäischen Par-
laments und des Rates über die Typgenehmigung von zwei- oder dreirädrigen
Kraftfahrzeugen und leichten vierrädrigen Kraftfahrzeugen" auf der Basis einer ent-
sprechenden Umweltverträglichkeitsprüfung. Mit dieser Verordnung sollen die
Abgasgrenzwerte für zweirädrige und dreirädrige Fahrzeuge, darunter auch Mofas,
weiter verschärft werden. Auch die Aufnahme der sog. Quads ist dabei vorgesehen.
Die Bundesregierung unterstützt in diesem Zusammenhang, neben der Einführung
zusätzlicher Umweltanforderungen an Krafträder (z.B. Dauerhaltbarkeitsanforde-
rungen für emissionsmindernde Einrichtungen), insbesondere die Verschärfung der
Anforderungen an das Emissionsverhalten von Kleinkrafträdern durch die Einführung
einer neuen Grenzwertstufe.
Dem Anliegen des Petenten, 2-Taktmotoren auf öffentlichen Straßen zu verbieten,
kann aufgrund der Richtlinie 97/24/EG nicht entsprochen werden, da sich die Mit-
gliedstaaten der EU verpflichtet haben, alle Kleinkrafträder zuzulassen, die den in
dieser Richtlinie angesprochenen Umweltanforderungen genügen. Zudem arbeitet
die Europäische Kommission daran, die Abgasgrenzwerte für zweirädrige und drei-
rädrige Fahrzeuge und Quads weiter zu verschärfen. Dem Anliegen des Petenten
wird somit zumindest teilweise entsprochen.
Der Petitionsausschuss empfiehlt daher, das Petitionsverfahren abzuschließen.
Da hat wohl jemand zu kurz gedacht. Es würde nicht nur die Mofa´s treffen. Auch Rasen mähen und mit der Kettensäge arbeiten würde damit kriminalisiert!!!
Was sich der Herr Brenner wohl hierbei gedacht hat???... - Im besten Falle: nichts... Im schlimmsten Falle: ...ist er ein Lobbyist der Automobilindustrie und möchte gern noch ein paar Neuwagen verkaufen - Ökobilanz: jenseits von gut und böse!!!
Was sich der Herr Brenner wohl hierbei gedacht hat???... - Im besten Falle: nichts... Im schlimsten Falle: ...ist er ein Lobbyist der Automobilindustrie und möchte gern noch ein paar Neuwagen verkaufen - Ökobilanz: jenseits von gut und böse!!!
und slebst für die technisch nicht ganz so versierten... nehmt den in deutschland existierenden hubraum von diesel und 4-takt-motoren und vergleicht ihn mit dem hubraum der von 2-taktern genutzt wird, diesen kann man dann nochmal multiplizieren mit dem...
ich habe das Gefühl dass es dem Antragssteller evtl. nur auf den Magen geschlagen hat dass die Nachbarskinder an seinem freien Tag an ihren Mofas gebastelt haben oder damit durch die Schrebergartenkolonnie geheizt sind.
Neben vielen Argumenten die hier...
wie wäre es denn mit vollsynthetischen Ölen, vorteile sind rückstandsfreies verbrennen, längere laufleistung, weniger verbrauch und weitere gute eigenschaften, aber doppelt so teuer und freiwillig wird keiner das teurere produkt kaufen
So wie es aussieht entspringt das Fachwissen des Petenten von Thekenseminaren oder dergleichen. 
Eine echt sinnfreie Petition!
Klar das alte 2 Takter übel müffeln, doch wer möchte gerade bei Kleinmotoren ernsthaft auf 4Takter umsatteln?
Ein 2 Takte...
Bei solcher Engstirnigkeit kann ich nur entsetzt mit dem Kopf schütteln. Der Wunsch des Petenten kommt einer Enteignung der Besitzer von Zweitaktmotoren gleich. Außerdem wird hier wertvolles Kulturgut vernichtet.
Sinnvoll wäre eine gesetzliche Regelung...
Ich möchte einigen meiner Vorredner zustimmen, die die Regelung als Überflüssig betrachten, da 2Takt-Motoren inzwischen nur noch eine Randerscheinung darstellen.
Selbst die neuerdings sehr beliebten "China-Roller" sind mit Viertaktmotoren ausgestattet,...
Also ich kann meinem Vorredner nur zustimmen.
Hinzu kommt noch, dass ein 2 - takter aus wesentlich weniger Teilen besteht als ein 4 - takter! Bedenkt das. Denn für die Herstellung von Ventilen und Ventilfender und Kipphelbe wird auch Material benötigt,...
Obwohl ich entschiedener Gegner von solch sinnlosen Erfindungen wie Laubgeblaesen bin, die nichts weiter bewirken als Ohrenbetaeubenden Laerm und Gestank zu verursachen, und das mit Vorliebe morgens um halb 8, im Auftrag der Stadt, kann ich diese Petit...
Das is ja hohl!!! Ein neues Auto (zB. S-Klasse Benz aktuell gekauft) hat schon vor dem Kauf so viele Abgase produziert, die ein 2Takter zB Trabant nicht in 10 Jahren schafft. Und das nur weil dieses Auto produziert wurde und minimal anteilig an der Ent...
Nicht die ganze Wahrheit . Der Gestank kommt ueberwiegend durch die fehlenden Ventile zustande. Der Kraftstoff kommt im selben takt in den Zylinder wie die Abgase den Zylinder verlassen. Dadurch koennen mit den Abgasen unverbrannte KWS austreten. Bei n...
Das Problem ist nicht der 2-Takt Zyklus.
Ein 2-Takt-Motor ist effizienter wie ein 4-Takt-Motor.
Ein 2-Takt-Motor verrichtet bei jedem 2. Takt seine Arbeit. Ein 4-Takt-Motor jeden 4. Takt.
Das Problem mit den Abgasen rührt von 2T Motoren mit gemischschm...
1. CO2 ist kein Schadstoff
2. Das Problem bei Zweitaktern sind die unverbrannten Kohlenwasserstoffe und die additive im Motoroel.
Diese sind aber technisch vermeidbar, also macht ein Verbot von 2-Taktern keinen Sinn
Ich frage mich gerade, was den Petitionssteller bei dem Stellen dieser Petition geritten hat. Motoren mit hohen Emissionen werden doch schon steuerlich "diskriminiert" und wenn die 2-Takter so schlimm sind / wären wie hier behauptet, dann sind sie doch...
Also,ich sage es jetzt mal für die doofen. Ihr scheint nicht zu wissen, dass eine S klasse Mercedes mit Kat mehr Umweltverschmutzung verursacht als ein Citroen 2cv (ENTE) ohne geregelten Katalysator .Ähnlich verhält es sich bei 2-Takt Motoren. Die Lung...
Noch ganz bei Trost?
Zweitakter mögen ja ein wenig duften, die Abgase sind aber viel ungiftiger als allgemein angenommen.
Im Gegenteil hat der Zweitakter noch eine große Zukunft vor sich,
auch und gerade beim Hybridantrieb.
Vorteile sind Einfachheit, ...
In diese Petition sollten auch ausnahmslos alle Dieselkraftfahrzeuge aufgenommen werden,da bei diesen das erhöhte Krebsrisiko,die Feinstaubbelastung und die Lärmbelästigung wenigstens erwiesen ist.