Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass sich die Bundesregierung auf europäischer Ebene für einen Klima-Zoll einsetzt. Dieser Zoll soll auf die Importe aus Ländern erhoben werden, die keine ernstzunehmenden Anstrengungen zum Schutze des Weltklimas unternehmen. Ein Klima-Zoll schafft außerhalb Europas Anreize, Klimaschutz umzusetzen. In Europa schützt er Unternehmen, die die Mehrkosten klimapolitischer Verantwortung tragen, vor der Konkurrenz klimapolitischer Verantwortungslosigkeit.
Kopenhagen ist gescheitert. Die Delegationen sind ihrer Verantwortung nicht gerecht geworden. Insbesondere Barack Obama und Wen Jiabao zucken mit den Schultern und haben beschlossen, jeden ernst gemeinten Beschluss zu verhindern. Die größten Klimasünder wehren sich gegen Beschränkungen, um unsere Zukunft weiterhin durch die Schornsteine chinesischer Fabriken und den Auspuff amerikanischer Autos blasen zu können. Sie stellen wirtschaftliche Prosperität vor globale Verantwortung.
Gerade in den USA haben Vertreter der Wirtschaft gegen ein ambitioniertes Klimaabkommen mobil gemacht. Allein in Washington kämpfen ca. 2400 Lobbyisten im Auftrag von 770 amerikanischen Unternehmen gegen die Beschränkung von CO2-Emissionen. Und Chinas exportorientierte Industrie profitiert im globalen Konkurrenzkampf von der Kluft zwischen teuren Umweltauflagen in Europa und laxen Regelungen zu Hause.
Wie soll Europa auf das Scheitern des Gipfels reagieren? Wo nur wirtschaftliche Argumente zählen, muss Europa wirtschaftliche Argumente für Klimaschutz liefern. Wir brauchen einen Klimazoll für die Produkte der größten Umweltsünder. Diese Forderung ist keineswegs utopisch. Sie wird von Frankreichs Präsident Nicolas Sarkosy und dem Europäischen Gewerkschaftsbund vertreten. Ein Klima-Zoll wirkt in doppelter Hinsicht. Er schafft außerhalb Europas Anreize, Klimaschutz umzusetzen. In Europa schützt er Unternehmen, die die Mehrkosten klimapolitischer Verantwortung tragen, vor der Billig-Konkurrenz klimapolitischer Verantwortungslosigkeit.
Aber sind solche Maßnahmen nicht protektionistisch? Ich verlange keineswegs unüberwindbare Zollmauern für ausländische Produkte. Mit einem Handelskrieg ist niemanden gedient. Ich verlange aber, dass die Kosten für Umweltzerstörung von denen getragen werden, die sie verursachen – nicht von denen, die sie bekämpfen. Ein moderater Zoll, der die Kostenvorteile der Klimasünder ausgleicht, scheint mir dazu geeignet, dies sicherzustellen. Solange ein globales und verbindliches Abkommen zur Verminderung von CO2 Emissionen blockiert wird, ist ein solcher Zoll der bestmögliche Ersatz. Er kann von Europa auch als Durckmittel eingesetzt werden, um ein solches Abkommen doch noch zu erreichen.
Führende IPCC-Leute haben verschiedentlich öffentlich erklärt, man könne die Leute und die Politiker nur mit schockierenden Aussagen davon überzeugen, dass möglichst rasch gegen den Klimawandel vorzugehen sei.
Eine besonders beliebte Ikone der KlimaAla...
Eine Absicherung der Konkurrenzfähigkeit von "Vorreitern" über von der WTO festgelegte Schutzzölle ist im Prinzip eine gute Idee. Die WTO verbietet zur Zeit sogar in manchen Fällen nationale Umweltschutzmaßnahmen als "nicht tarifere Handelshemmnisse...
Dieser Beitrag wurde vom Moderator gelöscht, da er in keinem Zusammenhang mit dem Thema der Petition stand.
Bitte beachten Sie die Richtlinie.
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Ohne mich jetzt an der m.E. sinnlosen, weil hier vor allem unsachlich und nur schwach fundiert (wikipedia usw.) geführten Diskussion bezüglich der Ursache und des Ausmaßes der anthropogenen CO2 Ausstoßes zu beteiligen, möchte darauf hinweisen, dass die...
Lasst euch nicht blenden von den Klimalügnern:
CO2 hat einen Anteil von nur 0.0385% an der Atmosphäre (laut Wiki) und der Mensch trägt dazu nur 5% bei (laut UNO Klimabericht), also nur 0.0019%. Dieser winzige Anteil an der Luft soll das Klima verändern...
Wer sich mal über die Ipcc Geschichte zum Anstieg des Meeresspiegels informieren möchte.
Der Link (URL) wurde vom Moderator gelöscht. Bitte beachten Sie die Richtlinie Ziffer 3i i.V.m. Ziffer 9.1. (die ä weil link hier nicht erlaubt...)
@...
Zur Diskussion zitiere ich mal einen
Beitrag von alles-schallundrauch
[Zitat]
Klimaprofessor sagt: Es gibt keine Klimaerwärmung seit 1995
Wie die Mail berichtet, hat der Wissenschaftler welcher im Mittelpunkt des Climategate-Skandal steht, Professor Ph...
Ich weiß nicht, ob es wirklich stimmt, aber ich habe gehört,
daß für das neue Kohlekraftwerk in NRW (für dessen Bau xtra die Gesetze geändert werden mussten , weil der Stromkonzern ja schon ein paar hundert millionen investiert hat),
die dort zu ver...
Nachdem sich hier die notorischen Klimaskeptiker und die selbsternannten Klimaretter ausgetobt haben kann man wohl zu der eigentlichen Bedeutung dieser Petition zurückkehren.
Um ein Anliegen zu bewerten muss man sich auch Gedanken über die Folgen eine...
Hallo Zusammen,
Wenn Ihre nichts gegen eine Weltregierung. Eine Weltpolizei. Eine Weltwirtschaft mit digitalem Zahlungsmittel (d.h. ohne Bargeld). Einer CO2- Atemsteuer für Personen, hohe Reperationssummen an die Schwellenländer als Ausgleich für die v...
Ein europäischer Klimazoll würde nur die Entwicklungsläner treffen. Industrienationen wie die USA und Schwellenländer wie China würden mit Gegenaktionen reagieren. Die Entwicklungsländer würden noch weniger Geld in den kassen haben, um Klimaschutzmaßna...
Klimazoll finde ich großartig. Aber wir sollten noch etwas weiter denken. Die Klimaleugner sollten wo imer sie sich öffentlich äußern zunächst mit einer Geldbuße belegt werden. Im Wiederholungsfall ist dann ein Gerichtsverfahren wegen weltgefährdender ...
Lesen Sie einmal was ein Dr. Penner an Frau Merkel geschrieben hat und der Solargenergieförderverein e.V. über diesen Brief schreibt.
Ich denke das sagt alles.
1. KLimazweifler machen mobil
Im Superwahljahr 2009 versuchen etliche Klimazweifler, darunt...