Die Bundesregierung möge öffentlich und ausführlich zu der zukünftigen Beitragentwicklung der PKV Stellung nehmen und darlegen, mit welchen Maßnahmen Sie die zu erwartenden Beitragserhöhungen eindämmen möchte.
In jahr 1995 hat mein monatlicher Beitrag in der PKV 130,13 € betragen, im Jahr 2000 200,89 €, im Jahr 2005 332,09€ und im Jahr 2010 beträgt der Beitrag 495,37 € ( jeweils ohne Pflegeversicherung) . Nimmt man die durchschnittlichen Beitragssteigerungen als Rechengrundlage so würde sich für mich ( bei sonst gleichen Bedingungen ) im Jahr 2030 und in meinem 62 Lebensjahr, ein monatlicher Beitrag von 2.933,78 € ergeben. Da die gezahlten Altersrückstellungen erst ab einem Alter von 65 Jahren in den Beitrag einfließen, eine weitere Alterung der Bevölkerung, eine Vergreisung der Tarifgemeinschaft - besonders in geschlossen Tarifen zu erwarten ist sowie von weiteren Kostensteigerungen im Gesundheitswesen auszugehen ist, dürften die zu erwartenten Beiträge noch wesentlich höher ansteigen.
Es dürfte sich von selbst ergeben, dass ein Großteil der PKV Versicherten diese Beiträge zukünftig nicht wird zahlen können, so dass in den meinsten Fällen nur ein Wechsel in den Basistarif als Möglichkeit übrig bleiben wird. Wenn dies allerdings die Konsequenz ist, ist die PKV ansich in Frage zu stellen, da es faktisch nur jungen Menschen möglich sein wird, über einen umfangreichen Versicherungsschutz zu verfügen.
Daher hatt die Bundesregierung die Pflicht den Bürgern klar zu sagen wie sich die PKV zukünftig entwickeln soll - um den Bürgern eine klare Entscheidungshilfe für Ihr zukünftiges Handeln zu geben.

Ich zeichne die Petition nicht mit, obwohl ich die persönliche Situation nicht gut finde, in der sich der Petent befindet. Ich kann diese sogar sehr gut nachvollziehen.
Allerdings ist die Petition eine rein persönliche Angelegenheit mit wenig bzw. kein...