Der Deutsche Bundestag möge beschließen ...das Opfern von Gewalttaten eine feste staatliche Anlaufstelle zugeteilt wird, die nicht nur eine Informations- und Begleitungsaufgabe erfüllt (Weißer Ring etc.) oder als reine Lotseneinrichtung fungiert, sondern konkret mit dem Opfer vom Beginn der Straftat bis zum (gerichtlichen) Ende betreut und Befugnisse im Rahmen verwaltungsrechtlicher Gegebenheiten besitzt, um das Opfer möglichst umfassend zu entlasten.
Ich selbst bin mehrmaliges Opfer schwerster Gewaltübergriffe in der Öffentlichkeit geworden; teilweise im Rahmen von Zivilcourage. Diese Geschehnisse haben mein Leben völlig verändert und ruiniert. Die innere Veränderung ist eine Sache, der Ruin besteht darin, hier knüpft meine Petition an, dass ich weder 1993 über OPferschutz bei der Anzeige informiert wurde (man wollte mich abwiegeln) noch bis heute irgendeine Form staatlicher Unterstützung erfuhr. Alles musste ich mir selbst aneignen, herausfinden und durchsetzen. Erst nach JAhren und durch ZUfall wurde ich auf das OEG aufmerksam gemacht, dann beginnen die Zuständigkeitsprobleme bei Sozialleistungen und man hängt als Opfer erneut zwischen den "Fronten" und fühlt sich erneut gedemütigt und verletzt. Zudem sind es dann noch die jeweiligen unwissenden Sachbearbeiter auf Ämtern, die die Situation fast schon auszunutzen versuchten. Der Schaden ist immens. Fehlende UNterlagen, Fristversäumnisse, mangelnde Zusammenhänge med. Art uvam. Der Weiße Ring hat keine rechtl. Befugnisse. Ein RA ist u.U. nicht zu finanzieren und wenn man von nichts weiß, kann man nichts einfordern. Ganz von der persönlichen gesundheitlichen Situation abgesehen. Daher wäre es sinnvoll eine staatliche Stelle zu haben bzw. KOmpteneznen zuzusprechen, die es erlauben mit einem einfachen Anruf "Ich brauche Hilfe" eine Kaskade in Gang zu setzen, die ausschließlich das Wohl des OPfers verfolgt. Also keine Fristen versäumt werden, KOntakte geknüpft sind, Anzeigen erstattet werden, Ansprüche geltend gemacht werden und Zuständigkeiten klärt und zuletzt auch als Schutzfunktion gegenüber Ämtern fungiert, die sich der Hilflosigkeit der OPfer bedienen. Diesen Vorwurf muss ich den amtlichen Stellen machen und es verblüffend, was sich der Staat einfallen lässt um Opfer eben nicht zu unterstützen. Ein anderer Punkt ist der, dass eben auch menschliche Fehler gibt: der Polizist ist müde udn überfordert, der Sachbearbeiter hat einen schlechten Tag und der Mediziner keine Ahnung von Verwaltungsrecht. Diese Fehler gilt es anhand eines Masterplanes zu vermeiden und ausschließlich von einer Stelle aus zu koordinieren und dies natürlich in Zusammenarbeit mit den schon vorhandenen zahnlosen Tigern, wie dem Weißen Ring. Ebenso sollte diese Stelle die Möglichkeit besitzen im besonderen Lebenslagen ohne bürokratischen Aufwand helfen zu können und zwar finanziell. Wer von jetzt auf gleich aus dem Leben gerissen wird, hat eben eben nicht die Puste und das Geld sein Leben neu zu gestalten bzw. abzuwarten bis Ämter irgendwann entschieden haben. Letzteres ist ja gängige Praxis.
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Auch ich unterzeichnete die Petiotion. Ich wurde Opfer einer Gewaltltat während eines Raubüberfalles auf einen Discounter.(8/10)Da ich den Tätern,die ich beoabachte,wie sich maskierten und die Waffe zogen,-hinterher sprang,-laut um Hilfe schrie,-es war...
Nach eigenen (wenn auch zum Glück nicht mit so dramatischen Folgen behafteten) Erfahrungen als Zeugin einer Straftat, nach der ich die Ergreifung der Täter erst ermöglich habe, kann ich der Petition nur aus ganzem Herzen zustimmen. Jede Bitte um Schutz...
Etwa Grundsätzliches als Ergänzung:
Der Staat fordert seine Bürger nicht nur moralisch und sittlich über die ersten Artikel des Grundgesetzes auf "sorgsam" miteinander umzugehen, sondern erkannte bald, dass er rechtliche Abhilfe schaffen musste.
Es ent...
Täter hoffen immer auf wehrlose Opfer, denn sie wollen ja keine Gegenwehr oder Risiko.
mal den Artikel von ef im Internet suchen:
print-ausgabe-der-gar-nicht-so-wilde-westen-und-seine-schusswaffen
liest sich ganz interesant....
Da mein Beitrag moderiert wurde, man könnte auch sagen gelöscht
, greife ich erneut zur Tat und Tastatur, damit es nochmals deutlich wird wieso ich diese Petition geschrieben habe:
Ich bin 1993 im Rahmen ziviler Hilfeleistung Opfer schwerster Gewaltü...
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Ich habe mitgezeichnet, denn ich finde diese Petition sehr wichtig! Denn ich bin auch der Ansicht, dass die Opfer zu wenig Gehör finden. Erstens haben sie durch die Tat traumatisches erlebt und zweitens werden sie auch nach der Tat weiter traumatisiert...
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Ich möchte an dieser Stelle nochmals allen MItzeichnerinnen und-Zeichnern danken.
Mir persönlich zeigen die bisher 730 Stimmen, dass ich mit meiner Vorstellung nicht alleine bin und das lässt Hoffnungen auf Veränderung weiterhin zu.
Danke!
@Rettungshelfer
ich dachte, ich hätte mich klar ausgedrückt, dass ich sie gelobt habe?! Nun dann nochmal, die Mühe, die sie sich machen finde ich gut.
Meine Krtitk richtet sich lediglich gegen extrem lange Wartezeiten und das nichts tun bei den Opfern,...

In einem Punkt ...
@Rettungshelfer
ich muss mal an dieser Stelle ein Lob an Sie aussprechen, dass Sie hier mit sachlichen Arguemten handeln/schreiben und nicht wie manch andere.
In einem Punkt habe ich eine Anmerkung: Das die Opfer, wirklich oftmals lange brauchen, b...

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ja, es gibt den weißen Ring usw. Nur die Frage ist, in welchem Sinne man darüber als Opfer aufgeklärt wird - allein in Bezug auf das OEG. 1999 erhielt ich Post von der KK, ich wurde gerade 18, ob ich denn auch ...
Etwas Aktuelles zum Thema: Wie gehen Ämter mit einem Opfer von Gewalttaten um.
Da gibt es eine Stadt im Bergischen. Diese Stadt S. hat ganz aktuell in der Gesamtproblematik dort weitergemacht, wo bereits drei andere Städte und deren Verwaltungen aufhör...